Bildband mit Fotografien von Tina Modotti aus Mexiko und Berlin, ergänzt durch ihr Manifest über Fotografie, Texte von Reinhard Schultz und eine Chronik von Christiane Barckhausen.
Lenins Reise durch Deutschland im plombierten Wagen: Immer noch ranken sich Legenden und Verleumdungen um diese Fahrt. Fritz Platten, Schweizer Kommunist, enger Vertrauter Lenins, war Organisator dieser Reise.
Was bleibt in der momentanen dunkelgrauen Zeit: Die Erinnerung an Menschen, die gegen Unterdrückung und Ausbeutung kämpften – mit der Waffe, mit Worten, mit Liebe.
In 12 bewegenden Erzählungen erinnert Christiane Barckhausen an Begegnungen mit Menschen dieser Zeit – in Berlin, Mexiko, Madrid, Kuba, Chile, El Salvador, Nikaragua.
In ihnen steckt die Glut, die wieder zu entfachen ist.
Irrationalität, Verschwörungsmythen, Obskurantismus blühen in der »öffentlichen Debatte«. Ihre Grundlagen liegen in der bürgerlichen Weltanschauung.
Dagegen hilft Aufklärung. Günter Pohl bringt mit rheinischer Mäandrierung durch die Philosophie die Gehirnzellen in Bewegung.
Christiane Barckhausen bei der Vorstellung Ihres Buches »Den Mond in drei Teile teilen«, einer Biografie über Tina Modotti. (Foto: Gabriele Senft)
Die Frau, die Tina Modotti zurückholte
Bonefro ist ein Dorf in der Provinz Campobasso, Molise, tiefer italienischer Süden. Dort steht seit 2010 das Tina-Modotti-Archiv, und dort ist am 18. Juli Christiane Barckhausen gestorben, 84 Jahre alt.
Was wäre Tina Modotti ohne Christiane Barckhausen? – Längst vergessen.
Schriftstellerin, Übersetzerin: Sie hat zugehört, und übersetzt. In der Überzeugung, dass wir so die Menschen verstehen würden. Eine starke Frau, die sich für die Stärke der Frauen engangierte.
Eine Autobiografie zu schreiben, erschien ihr anmaßend. Den Titel ihres letzen Buches: »Was bleibt?« hat sie ganz bewusst ausgesucht.
Christiane, es war atemberaubend deine Begeisterung und Kraft zu spüren. Danke!
Wiljo Heinen, Juli 2026
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(DIE KLEINE REISE) Den heiter hintersinnigen Reisebericht schrieb Panitz 1965. Er ist zugleich ein Sittengemälde der Alt-BRD und könnte doch aus heutigen Tagen stammen.
Eberhard Panitz, unermüdlicher Rechercheur, bringt unglaublich scheinende Fakten ans Licht. Er erzählt die tragische deutsch-russische Geschichte aus der Sicht eines Menschenschicksals.
Nach der atomaren Katastrophe kämpfen Überlebende im Hotel Artushof um Wärme, Hoffnung und Menschlichkeit. Ein stiller, tief bewegender Roman von Eberhard Panitz.